Aufzug nachrüsten: die Möglichkeiten

Bestandsimmobilien barrierefrei gestalten: Ein Vorhaben, dass zumindest teilweise durch den nachträglichen Einbau eines Aufzugs umgesetzt werden kann. Doch ist es wirklich so einfach, einen Aufzug nachträglich einbauen zu lassen und welche Voraussetzungen und Möglichkeiten gibt es? Wir klären auf – auch über die Kosten.

Aufzug-Nachrüstung im Altbau oder modernen Ein-/Mehrfamilienhaus

Tatsächlich können in rund 95 % aller Bestandsimmobilien Aufzüge / Fahrstühle nachgerüstet werden. Nur in seltenen Fällen lässt es sich Statik nicht zu. Ob es sich dabei um ein klassisches Einfamilienhaus oder ein großes Mietshaus handelt ist egal. 

Außenaufzug: die einfachste Lösung

Außenaufzüge sind in der Gesamtrechnung verhältnismäßig günstig, da sich der Planungsaufwand in Grenzen hält. Schon ab insgesamt 30.000 Euro ist die Außenaufzug-Nachrüstung mit zwei Haltepunkten / Zugangspunkten möglich. Je nach Ausstattung (Schacht, ohne Schacht, Funktionsumfang, Energiebedarf) sind Abweichungen nach unten und oben möglich. Für größere Installationen sollte man rund 50.000 Euro einkalkulieren. 

  • schnelle Nachrüstung binnen weniger Tage
  • geringer Planungsaufwand
  • ab 30.000 Euro
  • für Altbau geeignet
  • perfekt für Mehrfamilienhäuser / Mietwohnungsbau

Wichtig: Anders als bei Innenaufzügen ist bei Außenaufzügen immer eine Baugenehmigung notwendig – unabhängig von der Förderhöhe. 

Innenaufzug: etwas planungsintensiver

Der Planungsaufwand von Innenaufzügen ist meistens etwas erhöht. Natürlich kommt es aber auf die Immobilie an – eine pauschale Aussage kann man also nicht treffen. Hier sollten Sie mit etwa 15.000 bis 20.000 Euro pro Etage rechnen. Eine sehr luxuriöse Ausstattung kann den Preis nach oben korrigieren. 

  • erhöhter Planungsaufwand bei Nachrüstung
  • ab 15.00 bis 20.000 pro Etage (ca. 40.000 € bei zwei Haltepunkten)
  • für verschiedene Gebäudetypen (auch gewerbliche Immobilien)

Eine Baugenehmigung ist bei Innenaufzügen erst ab einer Förderhöhe von drei Metern notwendig. Die Pflicht der TÜV-Abnahme bleibt aber bestehen, sofern der Aufzug der Aufzugsrichtlinie unterliegt.

Homelift: perfekte Lösung für private Innenräume

Der Homelift ist zwar ein Innenaufzug, stellt aber eine Besonderheit dar: Die Geschwindigkeit ist auf 0,15 m pro Sekunde begrenzt. Damit fallen die Produkte nicht unter die Aufzugsrichtlinie, sondern lediglich unter die Maschinenrichtlinie. Die Pflicht zur regelmäßigen TÜV-/DEKRA-Prüfung (spätestens alle zwei Jahre) entfällt somit. 

  • keine Schachtgrube notwendig
  • leiser Antrieb
  • ab 18.000 Euro
  • geringer Platzbedarf
  • keine regelmäßige TÜV-Prüfung notwendig

Trotz Maschinenrichtlinie müssen auch Homelifte bei Förderhöhen über drei Meter genehmigt werden. Gerne beraten wir Sie zu sämtlichen Voraussetzungen.

Aufzug-Nachrüstung nicht möglich – Treppenlift als Alternative

Sollte auf welchem Grund auch immer kein nachträglicher Einbau des Aufzugs möglich sein, sind Treppenlifte (Treppenschrägaufzüge) eine kostengünstige Alternative zum großen Fahrstuhl. Sitzlifte sind neu schon ab rund 4.000 Euro erhältlich – inklusive Einbau. Plattform-Treppenlifte gibt es ab 9.000 Euro. Modelle für Kurventreppen sind stets etwas preisintensiver, da hier maßgefertigte Führungsschienen notwendig sind. 

  • kostengünstige Lösungen
  • gebrauchte Lifte bis zu 50 % günstiger
  • schneller Einbau in wenigen Stunden
  • Kosten oft durch Förderung gedeckt

Tipp: Hublifte sind kleine Senkrechtlifte für Rollstuhlfahrer. Diese Produktkategorie stellt eine platzsparende und preiswerte (neu ab 5.500 Euro) zu Schrägaufzügen und großen Aufzugsinstallationen dar. 

Tipp: Zuschüsse im Blick behalten

Egal für welche Lösung Sie sich entscheiden: Fast immer stehen Ihnen Zuschüsse zu. Über die staatliche KfW beteiligt sich der Staat mit bis zu 6.250 Euro pro Wohneinheit (sofern Standard „altersgerechtes Haus“ angestrebt wird) an barrierefreien Umbauten. Auch regionale Förderungen sind möglich. Zudem stehen zinsgünstige Förderkredite (für gewerbliche Anbieter und private Verbraucher) bereit. Die Pflegeversicherung beteiligt sich bei Privatleuten an entsprechenden Maßnahmen, wenn eine Pflegebedürftigkeit vorliegt. Der Zuschuss beträgt bis zu 4.000 Euro pro Person und maximal 16.000 Euro pro Wohneinheit.

Beratung & Kostenvoranschlag

Gerne unterbreiten wir Ihnen einen Kostenvoranschlag für den geplanten Aufzug oder Treppenlift und unterstützen Sie bei der Antragstellung von Zuschüssen und Genehmigungen. Schreiben Sie uns oder rufen Sie kostenfrei an. Unsere Fachberater:innen sind in allen Regionen Deutschlands für Sie vor Ort.

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Ihr Peter Held Jr.

  • Treppenlift
  • Außenaufzug zum Nachrüsten
  • Homelifte (Maschinenrichtlinie)
  • Hublifte / Senkrecht-Plattformlifte
  • Personenaufzug
  • Angebot mit Montage
  • Miet-Service
  • gebrauchte und neue Modelle
  • verschiedene Marken

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