Ratgeber

Antriebstechniken bei Aufzügen

Seilzug oder Hydraulik - oder doch lieber Spindelantrieb? Und was ist eigentlich ein Traktionsantrieb? Wir erklären die unterschiedlichen Antriebstechniken eines Aufzugs und verraten, welcher Antrieb wann zum Einsatz kommt. 

Seilzugantrieb

Der Seilzugantrieb ist eine der häufigsten Antriebsarten und kann mühelos höchste Höhen überwinden. Bestandteile dieses Systems sind Drahtseil, Antriebsrad und Gegengewicht. Unterschieden wird noch einmal zwischen Trommelaufzügen und Treibscheibenaufzügen. Wurden früher noch einzelne Tragseile über eine Trommel gelegt, sind es heute mehrere Stahlseile, die allesamt über eine Treibscheibe gelegt und via Elektromotor angetrieben werden. Diese Variante ist deutlich sicherer.

Spindelantrieb

Der Spindelantrieb ist die am häufigsten verwendete Antriebsart bei Homeliften und anderen Leichtkabinen Aufzügen. Für den Antrieb sorgt eine sich in entweder die eine oder die andere Richtung drehende Gewindespindel - je nachdem in welche Richtung der Aufzug fahren soll. Der Vorteil dieser Technik ist, dass keine Schachtgrube bzw. kein Maschinenraum benötigt wird.

Traktionsantrieb

Beim Traktionsantrieb schleppen bzw. ziehen zwei am Lift montierte Rollen den Aufzug entlang von Rohren in die gewünschte Fahrtrichtung. Der von Hiro Lift erfundene Antrieb kommt sowohl bei großen Personenaufzügen mit Kabine als auch bei Treppenaufzügen zum Einsatz.

Hydraulikantrieb

Die Kabine von Hydraulikaufzügen wird durch einen Kolben in Bewegung gesetzt. Diesen wiederum treibt eine unter Druck stehende Flüssigkeit an. Das Prinzip ist mit dem Vakuum-Antrieb vergleichbar, bei dem statt Flüssigkeit Luft zum Einsatz kommt.

Zahnstangen- / Zahnradantrieb

Genau wie der sehr geräuscharme Traktionsantrieb wird auch der Zahnstangen- bzw. Zahnradantrieb insbesondere bei (geraden) Treppenliften genutzt. Das die Fahrtrichtung des Lifts definierende Zahnrad befindet sich im hinteren Teil des Moduls -  die Zahnstange ist direkt in der Fahrbahn integriert.

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Petra Stöger

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